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Seitlicher Anstoß, Auffahrunfall oder Streifschaden – was verraten die Schäden?

vor 3 Tagen
1 Min. Lesezeit
Unterschiedliche Schadenbilder bei verschiedenen Unfallarten

Unterschiedliche Unfallarten hinterlassen charakteristische Schadenbilder, die Rückschlüsse auf den Ablauf der Kollision zulassen. Bereits anhand der äußeren Spuren lassen sich oft erste Hinweise auf die Art des Unfalls erkennen.


Ein Auffahrunfall zeigt in der Regel eine flächige Deformation im Heckbereich. Die Krafteinwirkung erfolgt überwiegend in Längsrichtung des Fahrzeugs, wodurch typische Verformungsmuster entstehen.


Seitliche Anstöße führen hingegen zu lokal begrenzten Eindrückungen. Häufig sind Türen, Seitenteile oder tragende Strukturen betroffen. Die Krafteinleitung erfolgt hier quer zur Fahrzeuglängsachse.


Streifschäden unterscheiden sich deutlich davon. Sie sind durch längliche Kratzbilder gekennzeichnet, die entlang der Fahrzeugseite verlaufen. Diese Spuren spiegeln die Relativbewegung der beteiligten Fahrzeuge wider.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Kollisionswinkel. Er beeinflusst maßgeblich, wie die Kräfte wirken und welche Bauteile betroffen sind. Bereits kleine Winkeländerungen können zu deutlich unterschiedlichen Schadenbildern führen.


Durch die Kombination aus Schadenbild, Spurenverlauf und Kollisionsgeometrie lässt sich der Unfalltyp in vielen Fällen eindeutig einordnen.


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